Gelochte Wolke Das zweiwöchige „Festival des Architectures Vives“ lockte Anfang Juni Künstler und Architekten nach Montpellier, die ihre Kunstwerke in der ganzen Stadt präsentierten. Dazu gehörte auch die schwebende „Cloudscape“ des Berliner Architekturbüros FAKT.

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Gelochte Wolke

Das Architekturbüro FAKT verwandelt einen historischen Innenhof in Montpellier in einen kontrastreichen Ort.

„Was schwebt denn da?“, fragen sich Passanten, die einen Blick in einen Innenhof der Rue des Trésoriers de la Bourse in Montpellier werfen. Die Antwort auf diese Frage ist simpel, aber originell: Zwei übereinanderliegende perforierte Aluminiumplatinen, die an unterschiedlichen Stellen genietet sind, wölben sich zu einem Wolkengebilde aus Metall. Das zweiwöchige „Festival des Architectures Vives“ lockte Anfang Juni Künstler und Architekten nach Montpellier, die ihre Kunstwerke in der ganzen Stadt präsen­tierten. Dazu gehörte auch die schwebende „Cloudscape“ des Berliner Architektur­büros FAKT. Die vier jungen Architekten beschreiben ihr Kunstwerk so: „Wir haben uns bewusst für Aluminium entschieden. Es ist verhältnismäßig leicht und damit gut zu transportieren. Es ermöglicht den schwebenden Charakter und der Betrachter entdeckt durch die räumlich-strukturelle Krümmung aus jeder Perspektive andere Effekte und Reflexionen.“

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Der Betrachter entdeckt aus jeder Perspektive andere Effekte und Reflexionen.

Das Fachwissen und die passenden Maschinen, um das 6,4 mal 4,5 Meter große und knapp 200 Kilogramm schwere Wolkenobjekt anzufertigen, stellte die Firma Karl Dieringer bereit. Christopher Kern, Juniorchef bei Dieringer, tüftelte gemeinsam mit dem jungen Architektenteam an einer geeigneten Lösung. „Um Tausende Löcher in die zwei Millimeter dicken Aluminiumplatten zu schneiden, setzten wir unsere TruLaser 3060 ein. Sie schaffte es problemlos, die gewünschten sechs bis 80 Millimeter großen Löcher aus den spiegelfolierten Werkstücken zu schneiden.“

Das Making-of:

Aufbau

Ein derartiges Kunstwerk war auch für die FAKT-Gründer eine Premiere: „Solche experimentellen und aufwendigen Projekte sind nur in bestimmten Konstellationen möglich. In diesem Fall unterstützte uns Dieringer bei der Fertigung und AMAG Austria Metall sponserte das Material.“ www.fakt-office.com

 

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Dieser Artikel erschien erstmals im Winter 2015.



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