Gipfelkrone Auf 2.653 Metern Höhe versieht die Scherrer Metec AG das neue Bergrestaurant des Weisshorn-Bergplateaus mit einer Schuppenhaut aus Aluminiumblech. Die beeindruckt und schützt gleichzeitig vor Wind und Wetter.

Auf 2.653 Metern Höhe verkleidete die Scherrer Metec AG das neue Gipfelrestaurant des Weisshorn-Bergplateaus mit einer Aluminium-Schuppenhaut.

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Gipfelkrone im Blechgewand

Die Scherrer Metec AG verpasst einem Schweizer Bergrestaurant ein Kleid aus Aluminium.

Auf mehr als 2.600 Metern Höhe thront das neue Gipfelrestaurant des Weisshorns im Schweizer Kanton Graubünden. Im Sommer 2012 eröffnet, gilt es wegen seiner futuristischen Anmutung schon jetzt als neues Wahrzeichen. Denn das rautenförmige Gebäude glänzt mit einer Schuppenhaut aus Aluminium. Die hat ihm die Scherrer Metec AG übergezogen.

4.500 Schindeln aus Aluminium

Der Züricher Fassadenspezialist schnitt und falzte dazu 4.500 trapezförmige Aluminium-Schindeln. Die Form der Schuppen entspricht dem Grundriss des Gebäudes – und den galt es bei jeder einzelnen exakt umzusetzen. 57 Lüftungsschindeln sorgen zudem für eine konstante Hinterlüftung der Metallhülle. Auf einer TruPunch 1000 versah Scherrer sie mit einem Lüftungsgitter aus 500 Löchern. Diese Gitter sind bewusst klein strukturiert, um die einheitliche Optik nicht zu zerstören, sowie Wind und Regen abzuhalten. Hinter der Öffnung fängt ein angenietetes Blech das vom Wind hineingepeitschte Wasser auf und leitet es durch dieselben Öffnungen wieder nach außen.

Schön und stabil

Mit 30.000 Edelstahlschrauben montierten die Scherrer-Mitarbeiter die 4.500 Alu-Schuppen, 9.000 Haften und 1.800 Schneehaken in akribischer Handarbeit auf eine mit Dichtfolie versiegelte Holzverschalung. Die ausgeklügelte Konstruktion stellt sicher, dass das neue Schweizer Gipfelrestaurant nicht nur optisch beeindruckt, sondern auch den extremen klimatischen Bedingungen standhält. Schließlich muss das Restaurant eine bis zu 800 Tonnen schwere Nassschneedecke tragen.

Kurz nach seiner Fertigstellung wurde die neue Bergspitze gleich auf die Probe gestellt. Heftige Orkanböen brachten bis zu vier Meter Schnee ins Skigebiet Arosa – das Restaurant bestand seine erste Wetterprobe problemlos.

 

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Dieser Artikel erschien erstmals im Frühjahr 2013.



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Ein Kommentar zu “Gipfelkrone im Blechgewand

  • eric.huggenberger sagte am :

    Die Krone der Schöpfung im Blechgewand. Gefällt mir sehr!

Für die Aluminiumaußenhaut schnitt und falzte der Züricher Fassadenspezialist 4.500 trapezförmige Aluminium-Schindeln.


57 der Aluminium-Schindeln versah Scherrer auf einer TruPunch 1000 mit 500 kleinen Lüftungslöchern.


In akribischer Handarbeit bestückten die Scherrer-Mitarbeiter das futuristische Gebäude mit seiner Schuppenhaut.


Die Lüftungsgitter sind bewusst klein strukturiert, um die Optik nicht zu zerstören, sowie Wind und Regen abzuhalten.


Ob Tages- oder Mondlicht – die Hülle passt sich der aktuellen Stimmung an und verschmilzt mit dem Umfeld.

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