Mit dem Festkörperlaser durch <br> dick und dünn Martin Krämer geht die Dinge gern mal anders an. Von seiner TruLaser 1030 wechselte er darum direkt auf eine TruLaser 5030 fiber mit BrightLine fiber.

Bei Martin Krämer, Inhaber von Krämer Brennteile, ist so manches anders. Er produziert „Stahl im Stall“. Denn dort steht seine Laserschneidmaschine, umrahmt vom selbst konzipierten und gebauten Blechlager.

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Mit dem Festkörperlaser durch dick und dünn

Martin Krämer geht die Dinge gern mal anders an. Von seiner TruLaser 1030 wechselte er darum direkt auf eine TruLaser 5030 fiber mit BrightLine fiber.

Keine 36 Monate dauerte es, bis Martin Krämer, Inhaber von Krämer Brennteile, Mitte 2013 den Sprung in die Spitzenliga im 2-D-Laserschneiden wagte. Nach zwei TruLaser 1030 investierte er in die TruLaser 5030 fiber. „Unser Einstieg in das Laserschneiden nach der Blechexpo 2009 hat bei unseren Kunden für enorme Resonanz gesorgt. Für diesen ersten Schritt war die TruLaser 1030 mit ihren geringen Investitionskosten ideal.“

Doch immer wieder ist Krämer dann an Grenzen gestoßen – entweder bei der Produktivität oder aber im Blechdickenspektrum. Besonders bei Edelstahl. Krämer machte daher zwei Schritte auf einmal. Der Aufstieg zur Hochleistungsmaschine TruLaser 5030 fiber war für ihn konsequent: „Mich fasziniert die Festkörperlasertechnologie schon lange. Und ich wollte einen echten Produktivitätszuwachs.“ Den verortet er mittlerweile auf den Faktor vier bis fünf gegenüber der TruLaser 1030 – bei noch deutlicherem Plus im Dünnblech.

BrightLine fiber verschiebt physikalische Grenzen

Besonders schätzt er den fliegenden Wechsel zwischen höchster Produktivität im Dünnblech und Qualitätsschnitten im Dickblech. Verantwortlich dafür ist die Funktion BrightLine fiber. Martin Krämer: „BrightLine fiber hat die bislang gültigen physikalischen Grenzen verschoben und macht die TruLaser 5030 fiber zu einer Universalmaschine. Das verhilft uns als Lohnfertiger zu der im Markt erforderlichen, uneingeschränkten Flexibilität.“

Zwar läuft die Maschine „einschichtig“ – bei Krämer hat das aber eine besondere Bedeutung. Im Schnitt ist die TruLaser 5030 fiber gut 13 Stunden am Tag in Betrieb. Die Prozesssicherheit seiner Anlage fasziniert ihn: „Mit einwandfreien Programmen liegen wir über die ersten sechs Monate betrachtet bei 99,9 Prozent Verfügbarkeit.“

Alles aus einer Hand

Mit seinem 5-Kilowatt TruDisk Laser schneidet Krämer heute auch dicken Edelstahl bis 25 Millimeter in hervorragender Qualität. Schnitte durch Aluminium sind ebenfalls bis 25 Millimeter Blechdicke möglich und erste Aufträge mit Messingteilen hat er bereits erfolgreich abgewickelt. Die Möglichkeit, Kupfer mit Stickstoff oxidfrei und prozesssicher zu schneiden, eröffnet ihm zukünftig noch weitere Märkte.

Kraemer-BrightLine-fiber-Materialvielfalt

Mit seinem 5-Kilowatt TruDisk Laser schneidet Krämer heute auch dicken Edelstahl und Aluminium bis 25 Millimeter in hervorragender Qualität. Auch Messingteile und Kupfer schneidet er sicher.

Voraussetzung dafür ist das perfekte Zusammenspiel von Strahlerzeugung, -führung und -fokussierung. Bei TRUMPF kommen all diese zentralen Komponenten der Maschine aus einer Hand – vom Laserresonator bis hin zu Schneidkopf und passender Düsentechnologie. Martin Krämer: „Auch bei höheren Materialstärken reduziert BrightLine fiber die Gratbildung sowie die Rauigkeitswerte der Schnittkante erheblich. Gleichzeitig steigt die Prozessstabilität beim Schneiden von Baustahl.“

Kein Schlackeaufwurf beim Einstechen

Besonders beeindruckt ist er vom neuen mehrstufigen Einstechen in Kombination mit BrightLine fiber. Das verhindert den Aufwurf von Schlacke beim Einstechen des Laserstrahls in das Blech. Die Maschine muss dadurch die Einstechstelle nicht wie bisher umfahren, was nun noch filigranere Konturen ermöglicht. Zudem ist damit auch die Grundlage für ein neues Angebot von Krämer geschaffen: Immer häufiger liefert er jetzt Teile mit Gewinden aus. Die dafür notwendigen Kernbohrlöcher setzt der Laser punktgenau – in dünnem wie in dickem Blech.  

 

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Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com

Dieser Artikel erschien erstmals im Februar 2014.



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2 Kommentare zu “Mit dem Festkörperlaser durch dick und dünn

  • Siegfried Freud sagte am :

    Dass der TruLaser5030 Fiber im Dickblechbereich (Stahl) qualitativ hervorragend agiert ist eine Sache, dabei jedoch eben durch die neue Einstechtechnologie um 40% langsamer sein kann, die andere :-)

  • Hallo Herr Freud,

    Das neue Einstechen mit BrightLine fiber ermöglicht bisher unbekannte Qualitäten ohne Aufwurf. Das steigert die Prozesssicherheit und erlaubt kleine Konturen von z.B. 1 mm Bohrungen in 12 mm Edelstahl. Die Produktivität wird dabei im Dünnblech nicht beeinträchtigt. Das etwas langsamere Einstechen bei diesen extrem kleinen Bohrungen im Dickblech wirkt sich dennoch positiv auf die Gesamtproduktivität aus. Denn es entfällt der Prozessschritt des manuellen Bohrens.

    Viele Grüße,
    Eberhard Wahl, Leiter Produktmanagement TruLaser

Blechmanufaktur mit Einsatzwille

Wer:

Krämer Brennteile in Hofstetten. Gegründet 2001, 15 Mitarbeiter. www.kraemer-brennteile.de

Was:

Laserteile, Brennteile, Plasmateile, Kantteile

Womit:

TruLaser 5030 fiber mit BrightLine fiber

Die TruLaser 5030 fiber von TRUMPF ist eine Universalmaschine zum 2-D-Laserschneiden mit einem Festkörperlaser. Sie schneidet mit BrightLine fiber auch dicken Edelstahl bis 25 Millimeter in hervorragender Qualität.


Martin Krämer: „BrightLine fiber macht die TruLaser 5030 fiber zu einer Universalmaschine. Das verhilft uns als Lohnfertiger zu der im Markt erforderlichen, uneingeschränkten Flexibilität.“


Der Festkörperlaser an der TruLaser 5030 fiber bearbeitet mit der Funktion BrightLine fiber alle üblichen Materialarten und -dicken sowie Buntmetall in sehr guter Qualität.

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