Stück für Stück nach oben Herberger Metallwaren aus Baiersdorf bei Erlangen beweist, dass sich Fortschritt lohnt, und testet exklusiv für TRUMPF die neue TruPunch 1000.

"Aus dem Ferienjob wurde mein Beruf – und auch meine Berufung", sagt Thomas Herberger.

1 Sterne2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Geben Sie uns Ihr Feedback)
Loading...Loading...

Stück für Stück nach oben

Um aus einem Einmannbetrieb ein erfolgreiches mittelständisches Unterneh­men mit 43 Mitarbeitern zu machen, bedarf es einer gehörigen Portion Mut – und Offenheit für neue Technologien. Herberger Metallwaren aus Baiersdorf bei Erlangen beweist, dass sich Fortschritt lohnt, und testet exklusiv für TRUMPF die neue TruPunch 1000.

Thomas Herberger und sein Vater Eugen hatten eine Wette. Der Gründer von Herberger Metallwaren war sich sicher, dass zu seinen Lebzeiten kein Roboter und kein Laser im Unternehmen stehen würden. Nur vier Jahre später belehrte ihn sein Sohn eines Besseren und ging als Sieger aus der Wette hervor. Diese kleine Anekdote zeigt, wie schnell sich der eigentümergeführte Betrieb der Herbergers in den vergangenen Jahren verändert hat.

Guter Trubel: Als Herberger Metallwaren gegründet wurde, war es ein Einmannunternehmen. Heute arbeiten 43 Mitarbeiter in zwei Schichten für Thomas Herberger.

Die Familie ist bereits seit mehr als 50 Jahren in der Metall verarbeitenden Industrie tätig. Herberger Metallwaren ist stetig gewachsen: vom Einmannbetrieb zum mittel­ständischen Unternehmen. In der Werkstatt riecht es trotzdem immer noch nach Öl und Metall, beim Schweißen sprühen die Funken, und das beständige Klopfen und Surren der Maschinen klingt fast wie Musik. Überall hört man das typisch dumpfe Geräusch der schweren Sicherheitsschuhe auf dem Industrieboden. Es ist viel los. Über zu wenig Arbeit kann sich Thomas Herberger nicht beschweren – im Gegenteil. Schon lange kommen die Aufträge nicht mehr nur aus der näheren Umgebung, sondern aus ganz Bayern und sogar Nordrhein-Westfalen.

Anders als der Firmengründer ist der heutige Geschäftsführer kein Handwerker – der studierte Maschinenbauer bezeichnet sich selbst als Mann für Computer und Software.

Keine Angst vor Veränderung

Den Zeitpunkt, an dem sich Herberger Metallwaren maßgeblich neuorientiert hat, kann man relativ genau eingrenzen: Es war 1998 und Thomas Herberger gerade 18 Jahre alt. In seiner Jugend verbrachte der Franke schon viele Ferien und freie Nachmittage in der Firma, sortierte Bleche, lackierte das graue Metall in bunten Farben. Nachdem sein älterer Bruder einen anderen Berufsweg eingeschlagen hatte, musste sich der Junior entscheiden, ob er in das Familiengeschäft einsteigen wollte oder nicht.

Thomas Herberger und sein Team haben einen hohen Qualitätsanspruch an ihre Bauteile. Das wissen auch ihre Kunden und vertrauen ihnen deswegen schon seit vielen Jahren und Jahrzehnten.

Für den Senior war genau diese Entscheidung maßgeblich für die Zukunft der Firma: „Mein Vater wollte damals den Schritt in die CNC-Blechbearbeitung machen, aller­dings nur, wenn ich die Programmierung übernehmen würde. Da habe ich beschlos­sen, in das Familiengeschäft einzusteigen“, so Thomas Herberger. Denn anders als der Firmengründer ist der heutige Geschäftsführer kein Handwerker – der studierte Maschinenbauer bezeichnet sich selbst als Mann für Computer und Software. In seinem Büro stehen insgesamt fünf flackernde Bildschirme. Wenn er am Schreibtisch sitzt, sieht man nur noch seinen Scheitel.

„Die Maschine hat die Erwartungen, die wir aufgrund der technischen Daten hatten, sogar übererfüllt“, berichtet Thomas Herberger.

Bauteile in die Kiste

Zwei der Bildschirme gehören zum Test der TruPunch 1000. In jeder verfügbaren Pause huscht Thomas Herberger schnell hinüber und kontrolliert die neuesten Ergebnisse – sichtlich zufrieden. „Die Maschine hat die Erwartungen, die wir aufgrund der techni­schen Daten hatten, sogar übererfüllt“, berichtet er. „Das liegt vor allem an der großen Teileklappe. Wir sind überwiegend im Gehäusebau tätig, das heißt: Wir haben es mit großflächigen Bauteilen zu tun, die wir bisher von Hand absortieren mussten. Die TruPunch 1000 legt sie uns fertig in die Kiste.“

Als Nächstes steht die
digitale Vernetzung an.

Ob er die Maschine nach der Testphase behalten möchte, hat der Geschäftsführer noch nicht final entschieden. Da sie mit ihren geringen Abmessungen perfekt in eine verwinkelte Ecke seiner Halle passt, spricht aber vieles dafür: „Generell könnten wir die TruPunch 1000 sehr gut gebrauchen.“ Offen lässt sich Herberger vorerst auch den Umgang mit der Option, die das neue Maschinenkonzept so besonders macht: der Aufrüstung zur Stanz-Laser-Maschine. Ausschließen möchte er aber nicht, dass es so weit kommt. Zumal er bereits einen TruDisk Laser für seine TruLaser Cell besitzt und seine Testmaschine als TruMatic 1000 fiber ins Lasernetzwerk einbinden könnte.

trumpf_herberger_teile

Mit Beständigkeit und Tüftlergeist

Auch für die Zukunft seines Unternehmens setzt Thomas Herberger auf die Zusam­menarbeit mit TRUMPF: Der nächste große Schritt ist die digitale Vernetzung seiner Fertigung. An diesem anspruchsvollen Projekt arbeitet er bereits seit zwei Jahren, inklusive Nachtschichten und unzähligen Telefonaten mit dem TRUMPF Service. Einen zunehmend wichtigen Baustein bei der Umsetzung seiner Strategie sieht er in der Errichtung eines Leitstands, mit dessen Hilfe er seinen Maschinenpark beplanen und überwachen kann. Im Sinne bestmöglicher Konnektivität und Durchgängigkeit hat er sich auch hier mit TruTops Fab für eine Lösung aus dem Hause TRUMPF entschieden. Das ganze Vorhaben geht er sehr grundsätzlich an und möchte gleich eine umfassende Lösung: Eine höchstmögliche Datenqualität am Anfang der Produktion soll dabei helfen, die Transparenz und die Durchgängigkeit der gesamten Prozesskette zu verbessern und viele Schritte zu automatisieren. Da ist sie wieder – die Offenheit für Neues, die Eugen Herberger an seinem Sohn so schätzt. So ganz geheuer sind dem Firmengründer die Roboter zwar immer noch nicht, stolz auf seinen Sohn und das florierende Unternehmen ist er natürlich trotzdem.

 

Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com

Dieser Artikel erschien erstmals im Herbst 2016.



Schreiben Sie einen Kommentar

*

Bitte füllen Sie folgende Felder aus: Name, E-Mail-Adresse, Kommentar (Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht).

Zum Kunden

Herberger Metallwaren
Geschäftsführer: Thomas Herberger

Industriestraße 18
91083 Baiersdorf

Telefon: 09133 2413
info@metallwaren-herberger.de
www.metallwaren-herberger.de

Maschinenpark

  • TruPunch 1000
  • TruLaser Cell 3000
  • TRUMATIC L 3030
  • TruMatic 7000
  • TruBend 5085
  • TRUMABEND V 1300 FMC
  • TRUMABEND V 50
  • TruMark Station 5000

 

zur Übersicht aller Werkzeugmaschinen von TRUMPF