Der Effizienz auf der Spur Nur wer alle Ressourcen richtig nutzt, produziert auch wirklich effizient — die TRUMPF Vorentwickler helfen dabei.

„Effizienz ist eine Frage des Ergebnisses“, sagt Felix Riesenhuber und sucht nach den richtigen Stellhebeln.

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Der Effizienz auf der Spur

Die TRUMPF Vorentwickler arbeiten im Hintergrund. Ihre Ergebnisse in puncto Energie- und Ressourceneffizienz lassen sich dagegen nicht nur sehen – sie zahlen sich auch aus.

„Energieeffizienz ist die Minimierung von Energieeinsatz zur Erzielung eines Ergebnisses“, so definiert Felix Riesenhuber ein zentrales Thema seiner täglichen Arbeit. Bei TRUMPF koordiniert er Projekte der Vorentwicklung und stellt damit in Zusammenarbeit mit den Entwicklern die Weichen in Richtung Ressourcenschonung. „Ressourceneffizienz ist für uns kein Sonderthema, sondern Treiber für die Weiterentwicklung von Maschinen. Schließlich sind Effizienz und Wirtschaftlichkeit eng miteinander verbunden“, sagt er. Darum ist die Vermeidung von Verschwendung bereits seit Beginn der 1990er-Jahre eine Maxime von TRUMPF und zentrale Leitlinie der Produktionsphilosophie SYNCHRO.

Kunde im Fokus

„Ein gutes System können wir nur entwickeln, wenn wir die Anforderungen und Umfeldbedingungen unserer Kunden verstehen und die Maschinen technologisch beherrschen“, fasst Riesenhuber die Voraussetzung für seine Arbeit zusammen. Die Suche nach den richtigen Stellschrauben für eine effiziente Produktion startet er darum beim Kunden: Messeumfragen oder weltweite Kundenbefragungen dienen ihm als Basis.

„Über unseren Service erhalten wir ebenfalls ein gutes Bild davon, welche Materialien und welche Dicken unsere Kunden auf ihren Maschinen bearbeiten“, erläutert Riesenhuber. „Wir haben verschiedene Benchmarks, mit denen wir die Produktionsanforderungen unserer Kunden abbilden.“ Dadurch können die Entwickler bereits in einer frühen Phase simulieren, wie sich ein Technologiesprung auf Energieeinsparungen bei unterschiedlichen Kunden auswirkt. „Es bringt nichts, wenn wir in Bereichen optimieren, die der Anwender nicht spürt.“

Aus der Adlerperspektive

Macht man sich bewusst, dass allein das Material 50 Prozent der Teilekosten verursacht, wird manch vermeintlicher Effizienzhebel schnell ganz kurz. „Beim Thema Energieeffizienz spricht man häufig vom Stromverbrauch, das ist aber zu kurz gegriffen“, betont Riesenhuber. Darum schätzt er bei seiner Arbeit die Adlerperspektive: „Wir müssen auf dem Weg von der Konstruktion zum Produkt alle Facetten betrachten.“

Das beginnt bei der Auswahl der richtigen Maschine in der auf das Produktspektrum abgestimmten Konfiguration und endet erst bei der optimalen Verschachtelung der Teile auf der Blechtafel, die zu einer höheren Materialausbeute führt. „Wir bieten eine Reihe unterschiedlicher Laserleistungen und selbst mit einer effizienten Maschine kann ich ineffizient arbeiten, wenn sie nicht die richtige für meine Teile ist.“ Darum wird in der Entwicklung der Nutzen neuer Technologien am Ergebnis beim Kunden gemessen — an Produktivität und Teilekosten.

Kleine Helfer, große Konzepte

Entwickler bei TRUMPF haben diese Denkweise in jeder TRUMPF Maschine umgesetzt: Kleinste Düsen und eine präzise Strahlführung sparen Gas, der Spiegelschneidkopf kommt ohne Fokussierlinsen aus und Stand-by-Funktionen reduzieren den Stromverbrauch der Turbine im CO₂-Laser. Der vielleicht größte Hebel für eine ressourcenschonende Produktion liegt jedoch bei der Produktgestaltung. Durch konstruktives Umdenken lassen sich vormalige Fräs- und Bohrteile als Blechkonstruktionen mit dem Laser häufig schneller und deutlich günstiger fertigen. Das dadurch ein gesparte Material trägt im Vergleich zum Stromverbrauch einer Maschine ein Vielfaches zur Ressourcenschonung bei.

Effiziente Produktion

Hiermit eröffnet der Laser als Fertigungstechnik ganz neue Möglichkeiten für ressourcenschonende Produkte. „Es geht uns aber nicht nur darum, Maschinen herzustellen, die beim Kunden energieeffizient arbeiten. Wir möchten die Maschinen auch effizient fertigen“, betont Riesenhuber. Ein neues Kühlkonzept temperiert darum die Produktionsprozesse der Elektronikfertigung von TRUMPF. „Dadurch spart TRUMPF Hüttinger bis zu 74 Megawattstunden Strom pro Monat“, sagt er. Das Projekt fällt zwar nicht in seinen Aufgabenbereich, liegt aber ganz auf seiner Linie.

 

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Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com

Dieser Artikel erschien erstmals im Frühjahr 2012.



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