Kundenorientierte Lösung Gemeinsam finden Außendienst und Anwendungsspezialisten aus dem TRUMPF Vorführzentrum in Ditzingen perfekte Lösungen.

Ließ sich inspirieren: Andreas Böpple, Technischer Produktberater im TRUMPF Vorführzentrum in Ditzingen.

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„Könnte gehen …“

Paul Büchel gilt bei der Schweizer TRUMPF Maschinen AG als Außendienstmann mit exzellentem Know-how. Er spornte Stanzexperte Andreas Böpple im Ditzinger Vorführzentrum zur Höchstleistung an.

Vor Ort beim Kunden in Täuffelen am Schweizer Bielersee diskutierte Paul Büchel im Spätsommer 2011 die aufwendige Herstellung eines Strömungsblechs oder „Turbulators“ für Ölbrennwert-Heizkessel. Geschnitten wurde auf der Laserflachbettmaschine, dann ging es manuell zur Abkantpresse. Erst die eine Seite, dann die zweite. Kostspielig, zeitraubend.

„Das geht schneller in einem Zug auf der Stanz-Laser-Kombi“, dachte sich Büchel. Und schickte flugs eine Handskizze zum Ditzinger Stanzspezialisten Andreas Böpple, verbunden mit der Frage, ob dieses Kundenteil beim geplanten Besuch im Vorführzentrum (VZ) als Muster gezeigt werden könnte. „Kriegt ihr das hin?“, fragte Büchel. Und Böpple signalisierte: „Könnte gehen mit der neuen aktiven Matrize auf der TruMatic 7000.“ Büchel und Böpple inspirierten sich in mehreren Telefonaten gegenseitig. Schnell war klar: Es geht.

Nagelprobe im VZ

Am 7. September 2011 schlug dann die Stunde der Wahrheit. Und, kaum überraschend: Die TruMatic 7000 fertigte das Turbulatorblech mit Umformungen nach oben und unten (siehe Abbildung) in einem Zug. Das überzeugte den Kunden und bewog ihn zum Kauf. Mit im Paket: die exakte Spezifizierung des notwendigen Werkzeugs, hergestellt in der Stanzwerkzeugfertigung in Gerlingen, und die Vereinbarung, das anspruchsvolle Stück auf der nächsten Hausmesse INTECH bei TRUMPF als voll verwendbare Gutteile zu produzieren.

Das erfolgreiche Zusammenspiel zwischen Außendienst und Anwendungsspezialisten ist ein Paradebeispiel für den Weg zur kundenorientierten Lösung. Das Team im Vorführzentrum versteht sich als Mittler zwischen technisch Möglichem und der realen Kundenanwendung. Andreas Böpple: „Wir zeigen nicht nur Funktionen, sondern präsentieren auch Lösungen.“

Direkter Draht

So geben die hochqualifizierten Berater im VZ oft den Ausschlag für den Erwerb einer neuen Maschine. Sie beherrschen den Praxisalltag und sehen sich als Schnittstelle zum Kunden. Büchel lobt: „Die erfahrenen Kollegen beschäftigen sich intensiv mit dem Kundenbedarf. Das merken unsere Besucher sofort.“ Sehr genaue Vorbereitung ist deshalb selbstverständlich. Schließlich will das VZ-Team die neuesten Lösungsmöglichkeiten präsentieren. Böpple: „Unser Ziel ist erreicht, wenn der Kunde erkennt, dass er flexibler und wirtschaftlicher arbeiten kann und sich mit neuen Technologien neue Fertigungsmöglichkeiten erschließt.“

In seiner Mittlerrolle ist das Team im VZ hervorragend vernetzt. Der direkte Draht zur Entwicklung, zu Service, Marketing, Vertrieb und technischem Kundendienst ist sichergestellt. Büchel resümiert: „Der Erfahrungsschatz der zahlreichen Experten im Vorführzentrum ist nicht hoch genug zu bewerten.“ Böpple schwächt bescheiden mit einem bildhaften Vergleich ab: „Die Live-Vorführung im VZ ist mit einem Orchesterkonzert vergleichbar. Nur wenn alle Beteiligten — und die Maschine — miteinander harmonieren, wird es für den Besucher zum Erlebnis.“

 

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Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com

Dieser Artikel erschien erstmals im Sommer 2012.

 



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Paul Büchel, Vertrieb TRUMPF Maschinen AG, Schweiz, lieferte dem VZ die zündende Idee.


Das Strömungsblech entsteht nun in einem Zug auf der TruMatic 7000 mit aktiver Matrize.

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