Maschinen sprechen, AXOOM übersetzt Auf der diesjährigen Hannover Messe, zeigt AXOOM auf dem etwa 170 Quadratmeter großen Messestand eine aktive, über AXOOM verbundene Produktionswelt mit Maschinen, Messgeräten, Smart Glasses und anderen Elementen.

AXOOM präsentiert seine IoT-Produkte sowie Live-Transparenz mit aktiven Industrieanlagen am Stand.

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Maschinen sprechen, AXOOM übersetzt

„Alles spricht über AXOOM“ – in doppelter Hinsicht: Das vom Maschinenbauer TRUMPF gegründete Karlsruher Unternehmen ist in der Branche tatsächlich in aller Munde. Vor allem aber bringt AXOOM dank einer differenzierten Datenauswertung Maschinen zum Sprechen.

Auf der diesjährigen Hannover Messe, zeigt AXOOM auf dem etwa 170 Quadratmeter großen Messestand (Halle 8, Stand F14) eine aktive, über AXOOM verbundene Produktionswelt mit Maschinen, Messgeräten, Smart Glasses und anderen Elementen. Die Anlagen und Geräte stammen unter anderem von den Herstellern ZEISS, TRUMPF und FELSS. Sie liefern ihr digitales Abbild in einen riesigen Bildschirm und sorgen so für Transparenz. Dabei kommen Lösungen des neuen Produktbereichs AXOOM IoT genauso zum Einsatz wie Angebote von Partnern, etwa XETICS LEAN.

Verbesserte Verfügbarkeit und Service

Mit AXOOM IoT erweitert der Plattform-Anbieter sein Produktspektrum in Richtung Maschinen- und Komponentenhersteller. Das bedeutet: Das Angebot der horizontalen Vernetzung aller Prozessschritte vom Auftragseingang bis zur Auslieferung, das bei AXOOM Smart Enterprise heißt, wird ergänzt um die vertikale Vernetzung vom Sensor bis in die Cloud. AXOOM IoT bietet dabei in vier Bereichen Mehrwerte: Das IoT Management mit dem Connection Center hilft Maschinenherstellern ihre Geräte im Feld anzubinden und zu verwalten, um die Verfügbarkeit und den Service zu verbessern. Der Baustein Condition Monitoring überwacht das Verhalten von Maschinen und Komponenten und macht deren Zustand transparent. Mit Remote Services werden drittens Konfigurationen, Software-Updates und Fehlerbehebungen aus der Ferne möglich, der Instandhaltungsaufwand sinkt. Der vierte Bereich Analytics schließlich analysiert Daten mit Blick auf Verbesserungspotenziale, um die Produktivität zu steigern.

Das Performance Dashboard zeigt die Leistungen der Anlagen unter realen Produktionsbedingungen.

Mehrdimensionale Messtechnik

Die Möglichkeiten des AXOOM IoT Portfolios macht sich beispielsweise der AXOOM Partner ZEISS zunutze. Der weltweit tätige Technologiekonzern ist auf dem AXOOM Messestand mit einer vernetzten Lösung für die mehrdimensionale Messtechnik vertreten. Das Fertigungsmessgerät ZEISS DuraMax misst in diesem Fall die Präzision von Blechteilen, die zuvor auf dem TRUMPF Lasersystem TruLaser Cell 3000 geschnitten worden sind. Die Daten werden direkt in einem Analyse-Dashboard sichtbar. In Kooperation mit TRUMPF und AXOOM zeigt ZEISS so, wie Messgeräte in übergeordnete Systeme – etwa die Fertigungsfeinplanung oder automatisierte Qualitätsmeldungen – eingebunden und damit Teil einer Smart Factory werden können.

Bestmögliche Transparenz

Das Thema Fertigungsfeinplanung ist die Kernkompetenz des AXOOM Partners XETICS. Das über AXOOM erhältliche Manufacturing Execution System (MES) XETICS LEAN erfasst kontinuierlich alle relevanten Produktionsdaten und sorgt dadurch nicht nur auf dem Messestand für bestmögliche Transparenz. So lässt sich mit XETICS LEAN auf Basis schlanker Prozesse sowohl die Feinplanung der Fertigung als auch die Interaktion zwischen Maschinen, Werkern und Produktionsplanung stark vereinfachen. Mit Hilfe weiterer Apps, die auf der durchgängigen AXOOM Plattform zur Verfügung stehen, können dann rasch große Optimierungspotenziale für die Fertigung gehoben werden.

Mit dem Express Analyzer lassen sich Sensor- und Maschinendaten schnell analysieren und verstehen.

Höhere Produktqualität durch digitale Services

Wie die Produktion anhand von Datenanalysen sicherer gemacht werden kann, zeigt der AXOOM Partner FELSS. Zwar steht aufgrund der schieren Größe keine echte FELSS Rundknetanlage auf dem AXOOM Stand, doch ein Video von Maschine und Anwendungsfall zeigt eingängig, wie mit Hilfe digitaler Services die Produktqualität verbessert und Ausschuss reduziert werden kann. Bei der Bearbeitung der Bauteile werden Prozessparameter wie etwa Drehzahlen aufgenommen und im Hintergrund analysiert. Anhand dieser Parameter erkennt die über AXOOM angebundene Anlage selbstständig, ob das gefertigte Bauteil in Ordnung oder ein Eingriff des Maschinenbedieners vonnöten ist. Diese Information erscheint in Echtzeit zusammen mit diversen Kennzahlen auf dem AXOOM Monitor und wird FELSS Kunden künftig als Smart Correction zur Verfügung stehen.

Energie und Kosten sparen

„Smart Energy meets Smart Enterprise“ – das ist das Motto einer weiteren neuen Partnerschaft, die AXOOM gleich zu Beginn der Hannover Messe bekannt gegeben hat. Gemeinsam wollen die EnBW AG und AXOOM Industriekunden dabei unterstützen, Energie und Kosten zu sparen. Die AXOOM Datenanalysen aus der Produktion können nicht nur Durchlaufzeiten, Materialeinsatz oder Maschinenzustände auswerten, sondern auch Spitzen beim Energieverbrauch ermitteln. Kombiniert mit den intelligenten Energiemesssystemen der EnBW lassen sich so Verbräuche überwachen und Abläufe mit Blick auf den Energieeinsatz optimieren. Der Faktor Energie kann dann zum Beispiel automatisch bei der Reihenfolgeplanung der Produktionsaufträge berücksichtigt werden. Mit Anwendungen wie diesen erweitert sich das AXOOM Ökosystem unaufhaltsam und wird zu einer umfassenden Lösungswelt für fertigende Unternehmen.

 

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Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com

Dieser Artikel erschien erstmals im Frühjahr 2017.



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Florian Weigmann, Geschäftsführer von AXOOM.

 

„Wir freuen uns riesig, mit einem viermal so großen Messestand wie letztes Jahr die Besucher auf unser Angebot aufmerksam machen zu können. Das Interesse war schon am ersten Tag riesig. Meine Erwar­tung an diese Messe ist, dass immer mehr Entscheider vom Schauen zum Kaufen übergehen. Und da kann ich sagen: Wir sind soweit! Nach eineinhalb Jahren können wir nun standardisierte Produkte für Hersteller anbieten, mit denen Kunden aus allen Bereichen der fertigenden Industrie ihre Produktions- und Geschäftsprozesse digitalisieren können.“

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