Schritt für Schritt zur Perfektion Gut oder optimal? TRUMPF Anwendungsberater kennen den feinen Unterschied und helfen mit Know-how und Durchblick dabei, Verbesserungspotenziale aufzuspüren.

Ulrich Brändle und seine Kollegen in der Anwendungsberatung finden für jedes Kundenproblem die passende Lösung.

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Schritt für Schritt zur Perfektion

Auf dem Weg zum optimalen Teil gibt es einige Stellschrauben, an denen sich drehen lässt. Welche das sind, wissen die Experten von der TRUMPF Anwendungsberatung.

Erst wenn auch hinter dem letzten Punkt ein Haken ist, dann sind Ulrich Brändle und seine Kollegen wirklich zufrieden. Eine abgearbeitete Checkliste heißt: Ein weiterer Kunde produziert besser und effizienter. „Es ist ein Unterschied, ob ich ein Teil einfach nur mache oder ob ich ein Teil optimal produziere“, sagt er. Als Koordinator sorgt er gemeinsam mit seinen Kollegen von der TRUMPF Anwendungsberatung dafür, dass Letzteres der Fall ist. „Wir möchten unsere Kunden in die Lage versetzen, mit unseren Maschinen optimal zu arbeiten“, lautet das gemeinsame Ziel der Spezialisten aus Ditzingen.

Die Maschinen verfügen über eine Vielzahl von Funktionen, doch wer mit einer neuen Technologie arbeitet, der nutzt in den meisten Fällen am Anfang lediglich einen kleinen Teil der Möglichkeiten, die er eigentlich hat. Die TRUMPF Experten helfen den Anwendern, sich die Welt jenseits der Standardfunktionen zu erschließen.

Kompetente Starthilfe

Dabei ist keine Maschine wie die andere: Bei sehr komplexen Technologien wie dem automatisierten Biegen oder der Kombibearbeitung bekommen die Kunden darum gleich zu Beginn Unterstützung in Form einer Produktionsbegleitung. Ist die Maschine installiert, gibt es eine Einweisung. Nach dieser Basisschulung dürfen die Kunden erst einmal selbst Erfahrungen sammeln. Ein paar Wochen später steht ihnen dann ein Berater von TRUMPF vor Ort mit Rat und Tat zur Seite.

Individuell beraten

Tricks und Tipps für individuelle Fragestellungen hat das Team aber immer parat – völlig unabhängig von Maschine und Technologie. Vom passenden Stanzwerkzeug für die perfekte Sicke über die richtigen Schneidparameter für ein bestimmtes Material bis zur Abarbeitungsreihenfolge beim Stanzen: Die Anfragen sind so vielfältig wie die Technologien. Darum ist es wichtig, genau zu klären, wo Handlungsbedarf besteht. Im Vorfeld fragt TRUMPF die Rahmenbedingungen darum detailliert ab: Wie sieht das Maschinenumfeld aus? Mit welchen Optionen ist die Maschine ausgestattet? Für welche Blechdicken ist sie im Einsatz? Und wo drückt konkret der Schuh?

Bevor die Anwendungsberatung starten kann, muss auch hinter der Frage nach der Schulung der Mitarbeiter ein Haken sein: Die einwöchige Basisschulung bei TRUMPF ist ein Muss. Denn eine Anwendungsberatung ersetzt keine Schulung. Schließlich ist die Beratung vor Ort immer fall- und themenbezogen, kümmert sich also um Feinheiten und sucht Optimierungspotenzial. Vor dem Einsatz wird darum genau geklärt, was sich die Kunden von der Beratung erwarten. Im Anschluss wird dann geprüft, ob alle offenen Fragen beantwortet sind.

Passender Partner

Sind im Vorfeld alle Anforderungen und Rahmenbedingungen klar, wählt die TRUMPF Anwendungsberatung aus einem zentralen Pool den passenden Spezialisten für die jeweiligen Kundenwünsche. Welche Technologie ist gefragt? Ist Hilfe bei der Programmierung oder bei der Maschinenbedienung nötig? Vielleicht auch beides? Nur wenn alle Faktoren stimmen, ist der Kunde am Ende zufrieden.

Besonders häufig fahren die Berater zu Kunden, die mit einer Kombimaschine arbeiten. Diese Technologie bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und damit großes Potenzial zur Optimierung. Die Wahl des passenden Werkzeugs ist da nur eine Stellschraube, an der die TRUMPF Spezialisten drehen. Werkzeugreihenfolge, Tafelbelegung oder Abarbeitungsstrategie bieten weiteres Verbesserungspotenzial. In der Basisschulung wird das alles zwar auch angesprochen, aber vor Ort können die Spezialisten das Thema individuell angehen. Denn trotz vorhandener Standardvorgehensweisen hat jeder Kunde spezielle Teile mit bestimmten Maßen und Geometrien, die es zu beachten gilt. Da ist auch vom Berater viel Flexibilität gefordert.

Gemeinsam besser

Ein weiterer Vorteil der Beratung an der Maschine ist, dass sich im Unternehmen Mitarbeiter unterschiedlicher Bereiche informieren können: Zur Präsenzschulung ins Schulungszentrum kommen meist nur Programmierer, beim Kunden vor Ort schaut dann schon mal der Fertigungsleiter vorbei oder der Konstrukteur fragt den Berater, was er eigentlich von einem bestimmten Teil hält. So lassen sich Synergien nutzen, schließlich entstehen effiziente Prozesse und optimale Teile nur, wenn alle Beteiligten wissen, was machbar ist. „Da ist nicht zuletzt ein gutes Zusammenspiel von Programmierer und Bediener wichtig“, sagt Brändle.

Teilweise kommt auch Grundsätzliches auf den Prüfstand und die TRUMPF Spezialisten geben Tipps zum Materialfluss, damit die Teileproduktion einfach und reibungslos vonstatten geht. Dann sind die geballte Erfahrung und das Know-how der TRUMPF Spezialisten gefragt. Für den Kunden bedeutet dies einen weiteren Schritt hin zur effizienten Produktion – und für die Anwendungsberater einen weiteren Haken auf der Checkliste.

 

Und so sieht’s in der Praxis aus:

Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH, Offenburg

Dank Feintuning beim Programmieren läuft bei Huber Kältemaschinenbau nun alles wieder rund.

Die Aufgabenstellung:

Wie können wir unsere Kombimaschine TruMatic 3000 für den Einsatz verschiedener Umformwerkzeuge über TruTops richtig programmieren?

Die Beratung:

Für uns stand bei der eintägigen Anwendungsberatung die Programmierung im Mittelpunkt. Wir haben TruTops Punch im Einsatz und wollten damit gerne weiterhin arbeiten. Bei der Fertigung mit unterschiedlichen Umformwerkzeugen hatten wir teilweise Schwierigkeiten, da wir nicht immer wussten, wie wir optimal programmieren, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der TRUMPF Berater konnte unseren drei Programmierern und Maschinenbedienern vor Ort mit konkreten Programmierbeispielen weiterhelfen. Er hat uns außerdem gezeigt, welche Werkzeuge wir für bestimmte Umformungen am besten einsetzen, wie wir sie entsprechend einstellen und über TruTops programmieren.

Das Ergebnis:

Die Anwendungsberatung hat für ein Feintuning bei der Programmierung gesorgt. Oftmals verwendete der TRUMPF Berater ganz andere Menüpunkte als wir bisher. Es war von Vorteil, dass die Beratung direkt an der Maschine stattfand. So konnten wir alles an der Maschine gleich testen und im Anschluss selbst umsetzen. Das hat uns sehr geholfen.

 

Erich Deinzer Stahl- und Metallverarbeitung GmbH, Nürnberg

Tricks zur Rohrbearbeitung schauten sich Michael Pfeffer und Markus List vom TRUMPF Spezialisten ab.

Die Aufgabenstellung:

Wie können wir auf unserer neuen TruLaser 3030 mit RotoLas Rohre optimal und effizient bearbeiten?

Die Beratung:

Mit RotoLas haben wir bereits zuvor gearbeitet, bei der neuen Version gibt es aber zusätzliche Funktionen und die Bedienung hat sich etwas verändert. Unser TRUMPF Berater war auf Rohrbearbeitung spezialisiert, verriet unseren Bedienern und Programmierern zwei Tage lang wertvolle Tipps und Tricks und zeigte uns neue Möglichkeiten auf. Die Maschinenbedienung bildete dabei den Schwerpunkt. Alle Abläufe und Fragestellungen sind wir gleich live an der Maschine durchgegangen, haben sie über Testprogramme simuliert und konnten dadurch viele Fehler schnell beheben.

Das Ergebnis:

Durch die Anwendungsberatung nutzen wir die Möglichkeiten unserer neuen TruLaser 3030 mit RotoLas noch besser. Die Beratung war für uns darum eine gute Ergänzung zu den Grundlehrgängen. Vor Ort konnte der TRUMPF Experte gezielter und ausführlicher auf unsere Fragestellungen eingehen und uns Lösungen für spezifische Anwendungen aufzeigen. Dadurch haben wir die Abläufe bei der Rohrbearbeitung verfeinert und verbessert. Besonders hilfreich war natürlich, dass ein Spezialist für die Rohrbearbeitung hier war.

 

PreTec Schneidtechnologien GmbH, Dresden

Bei PreTec sorgen Bediener und Programmierer nun gemeinsam für optimale Arbeitsprozesse.

Die Aufgabenstellung:

Wie können wir die Funktionen und Fertigungsverfahren unserer neuen TruMatic 7000 optimal nutzen?

Die Beratung:

Zwei TRUMPF Spezialisten kümmerten sich eine Woche lang um unsere drei Programmierer und Bediener, sie schulten sie einzeln und gemeinsam an der Maschine. Das war uns besonders wichtig, denn es gibt viele Möglichkeiten, ein Teil zu programmieren, und die Programmierer müssen wissen, was an der Maschine vor sich geht – auch um schnelle Durchlaufzeiten zu erreichen. Vor allem das Zusammenspiel der Automatisierungskomponenten muss passen.

Das ist nicht immer einfach: Wie werden die Werkzeugwechsel festgelegt? Wie verändert sich das Blech bei vielen Umformungen? Teileanordnung, Schrittfolge, Werkzeugeinsatz waren darum im Fokus, um die optimale Lösung zu finden. Mit praktischen Tipps zeigte uns der TRUMPF Spezialist, wie wir bestimmte Konturen durch Stanzen fertigen können, wie wir die Teile optimal schachteln oder wie wir sie zwischen den Pratzen richtig spannen. Neu war für uns auch das Erstellen von Gewinden und speziellen Umformungen.

Das Ergebnis:

Die Durchgängigkeit der Arbeitsprozesse, vor allem der Entladeabläufe konnten wir verfeinern und verbessern. Klappe, Rutsche und SortMaster nutzen wir nun optimal. Durch die Beratung an der Maschine arbeiten wir auch beim Einsatz der Stanzwerkzeuge sicherer und effizienter. Das Ergebnis ist für uns eine Optimierung des schnellen Werkzeugwechsels bei gleichzeitig optimaler Teilequalität.

 

Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns: Blechhelden@de.trumpf.com



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Gut beraten

Die TRUMPF Experten der Anwendungsberatung vermitteln ihr Wissen dort, wo es nachher auch eingesetzt wird: direkt beim Kunden an der Maschine. Mit praktischen Tipps und jeder Menge Know-how helfen sie mit individuellen Lösungen, die Produktivität und Teilequalität zu verbessern.

Zum Beratungsspektrum gehören:

  • Verbesserung der Qualität von Teilen und Baugruppen
  • Ermittlung und Optimierung von Technologieparametern
  • Einsatz geeigneter Werkzeuge bei unterschiedlichen Applikationen
  • Optimierung der Tafelbelegung
  • Erhöhung der Schnittgeschwindigkeiten
  • Reduzierung der Teilelaufzeit durch Einsatz von Sonderwerkzeugen
  • Ausnutzung aller Ressourcen der Programmiersoftware TruTops

 

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